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Sonntag, 6. Mai 2007 Im Laufe des Tages Einschiffung und Fährüberfahrt nach Der heutige Tag stand unter dem Zeichen grenzenloser Erholung, um nicht Faulenzens zu sagen. Wegen der ständig wechselnde Schiffsfahrpläne muß bei einer solchen Inselreise, wie wir sie unternehmen, immer an den Reisetagen der ganze Tag für den Ortswechsel eingeplant werden.
In Kamares, dem Hafenort im Norden von Sifnos, angekommen schüttelten wir beim Verlassen des Schiffs kurz Ikaros die Hand, der gerade an Bord ging, um nun weiter nach Milos vorzufahren. Auf uns wartete derweil schon Anthi, unsere Busfahrerin, die uns zunächst in unser Hotel brachte, das im Süden der Insel im Ort Platys Gialos gelegen war. Auch hier hatten wir wieder einzelne kleine Häuschen im typischen Kykladenstil, in denen jeweils einige Gästezimmer untergebracht waren. Der Pool in der Mitte der Anlage lud auch zum Bade und die dazugehörige Pool-Bar zu einer Erfrischung ein.
Am Ende des Strands konnte man dann mit Wolfgang entweder noch weiter - jetzt wieder bergauf - laufen oder aber in den Ort zurückgehen. Letzteres tat ich mit einigen anderen. Wir kehrten in einer kleinen Ouzerie (2 Häuser neben unserer Taverne für den Abend) ein und bestellte eine Kleinigkeit zu essen und auch ein wenig Ouzo, der hier in kleinen Fläschchen gereicht wurde. Die Wirtsleute waren sehr freundlich und brachten zum Ouzo immer noch ein paar kleine Snacks (Salami, Käse, Überbackenes, kleine Fische, Oliven usw.). Und während wir so da saßen trafen auch immer mehr Teilnehmer unserer Gruppe ein, denen es bei der Wanderung mit Wolfgang dann doch zu warm geworden war. Am Ende stieß dann auch noch Wolfgang mit dem harten Kern der Wanderer dazu.
Nach dem Abendessen wechselten wir dann noch einmal in die kleine Ouzerie und nahmen dort einen letzten Absacker, bevor wir uns auf den kurzen Weg in unser Hotel zurück machten. Ein gelungener und genial erholsamer Tag war leider nun zu Ende. |
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Montag, 7. Mai 2007 Nach dem Frühstück Auffahrt zur alten Inselhauptstadt Kastro, dem Schmuckstück von Sifnos, das auf einem steilen Felssporn 100 m über dem Meer trohnt. Die auf die venezianische Zeit zurückgehende Siedlung lohnt einen Rundgang und steht seit 1975 komplett unter Denkmalschutz. Nach kurzer Fahrt ist die neue Inselhauptstadt Apollonia erreicht, wo Rundgang und Mittagspause warten. Anschliessend Möglichkeit zur Wanderung (2 ½ h) hinunter zum Ferienort Kamares auf dem alten Pfad für die Maulesel. Rückfahrt zum Hotel. Da auch auf Sifnos die Busse nicht immer verfügbar sind, hatten wir die Programme des heutigen und morgigen Tages getauscht. So hatten wir also zunächst einen freien Vormittag, den wir jedoch mit einer kleinen Wanderung zu dem kleinen Kloster Panagia Hrissopigi, das selbst auf einer kleinen Felseninsel liegt. Ganz auf der Spitze des Inselchens ist ein Taufstein aufgestellt, an dem traditionsgemäß alle Einwohner getauft werden. Da die Nachmittagstour erst um 15Uhr am Hotel losging, blieb nach dem Vormittagsspaziergang noch Gelegenheit, sich im mit Meerwasser gefüllten Pool zu erfrischen und anschließend am Strand auch noch einen kleinen Imbis zu sich zu nehmen.
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Dienstag, 8. Mai 2007 Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Ein Halbtagesausflug am Nachmittag in den einsamen Norden der Insel steht heute auf dem Reiseprogramm. Allein die Fahrt durch die macchiabestandene Landschaft bietet wunderbare Sicht auf die Nachbarinseln Milos und Serifos. Am Nordwestende der Insel fällt die Strasse in die einsame Bucht von Chersonissos hinab. Kleine Cafes laden zum Ouzo ein, bevor es zur Taverne "Sunset" zum Abendessen geht. Nehmen Sie bei Sonnenuntergang über dem Meer und guter griechischer Küche Abschied von Sifnos. Heute besuchten wir dann jene Orte, die ursprünglich für den gestrigen Tag vorgesehen waren. So ging es um 930Uhr mit dem Bus los, zunächst in die alte Hauptstadt der Insel "Kastro", die auf einem kleinen Felsen direkt am Meer gelegen ist. Typisch sind hier wieder die kleinen und verwinkelten Gassen. Da muß man schon gut aufpassen, um nicht den Anschluß an die Gruppe zu verlieren. Zuerst besuchten wir eine kleine Aussichtsterasse in der oberen Ebene des Dorfes. Und während ich noch einige Aufnahmen machte, war mir genau das passiert, die Gruppe war in den engen Gassen verschwunden und ich stand da. Aber zum Glück war der Ort klein und so habe ich nach kurzer Zeit einen Punkt gefunden, von dem ich kurz mit Wolfgang telefonieren konnte. Da mir auch noch eine kleine Ein-Mann-Eskorte entgegen kam, war der Anschluß schnell wiederhergestellt und schöne Aufnahmen waren auch im Kasten drin.
Von dem Rundweg, der ganz um den Ortskern herumführt hatten wir noch herrliche Blicke auf das Meer bei strahlendem Sonnenschein. Zum Abschluß unseres Besuchs in der alten Hauptstadt, ließen wir und noch einen Frapes (eine Art Eiskaffee) im Café "Dolci" nieder, befor es mit dem Bus nach Appolonia, der neuen Hauptstadt der Insel ging.
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