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Am Vormittag Treffen der Teilnehmer am Frankfurter Flughafen und Flug mit Lufthansa nach Athen, von dort weiter mit Aegean Airlines auf die Insel Samos. Kurzer Transfer zum Hafen von Pythagorion, wo zur Einstimmng ein schönes Abendessen in einer der zahlreichen Tavernen vorgesehen ist. Anschliessend kurzer Transfer zum Hotel Proteas Bay und eine Übernachtung auf Samos. Programmänderung: Anreise mit Lufthansa nach Frankfurt wie vorgesehen, danach jedoch kurze Busfahrt zum Mittagessen in Athen. Anschließend Transfer zum Hafen von Piräus und Fahrt mit dem Fährschiff direkt nach Patmos. Auf dem Schiff stehen je nach Zimmerbuchung Doppel- oder Einzelkabinen zur Verfügung. Abendessen im Bordrestaurant. Hotel 7.-11. Mai: Skala Hotel - Skala - Patmos
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Samstag, 8. Mai 2010 Der Vormittag steht in Pythagorion zur freien Verfügung. Am frühen Nachmittag Überfahrt mit der Fähre nach Patmos, wo die Gruppe die nächsten drei Nächte im Hotel Skala in der Nähe des Hauptortes gelegen verbringt. Das familiengeführte Hotel verfügt über 78 Zimmer, die auf mehrere Gebäude verteilt sind, sowie eine schöne Gartenanlage mit Pool. Programmänderung: Nachts um 200Uhr Ankuft der Fähre in Patmos, kurzer Transfer zum Hotel und Bezug der Zimmer. Der Vormittag ist zur Erholung frei während am Nachmittag eine Fahrt in den Norden der Insel mit der kleinen "Philosophiestunde" vorgesehen ist. Nach eine fakultativen, kurzen Wanderung folgt am Abend das Essen in einer Taverne.
Bei einem Kaffee Frappé, zu dem wir eingeladen wurden, konnten wir ganz gemütlich unseren Urlaub beginnen und die ruhige und angenehme Atmosphäre genießen.
Mittlerweile sitze ich dort wieder in einer kleinen Taverne an der Mole und nutze die Zeit bis zum Abendessen, um diesem Reisebericht die ersten Inhalte zu geben. Für den heutigen und die folgenden Abende haben wir schon schöne und stets wechselnde Tavernen ausgewählt, um auch hier einen möglichst breiten Eindruck griechischer Gastfreundschaft zu erhalten. Morgen werden wir dann mit einer weiteren Programmänderung zunächst nach Lipsi, der Nachbarinsel fahren, denn nur Sonntags fährt das Schiff auch etwas später und 10Uhr sind im Urlaub einfach angenehmer als 730Uhr. Der ursprünglich für morgen vorgesehen Ausflug zur Chora, dem Johanneskloster und der Höhle der Apokalypse wird dann am Montag nachgeholt. Jetzt ist es auch langsam Zeit, mich zum Treffpunkt für das Abendessen zu begeben und uns καλη ορεξι zu wünschen. |
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Sonntag, 9. Mai 2010
Ursprünglich sollte der heutige Tag nicht von Programmänderungen betroffen sein, doch gestern hatten wir uns noch für einen kleinen Programm-Tausch entschieden. Wegen des bereits erwähnten Schiffsfahrplans hatten wir kurzehand den Ausflug auf die Inel Lipsi auf den heutigen Tag vorgezogen und so verließen wir kurz nach 10Uhr heute morgen bei ruhiger See und Sonnenschein Skala an Bord einer kleinen Fähre. An Bord gab es dann auch erst einmal ein fröhliches Wiedersehen mit den Landfrauen aus Athen, die wir schon am gestrigen Nachmittag in Lampi getroffen hatten.
Nach einem weiteren kurzen Aufstieg erreichten wir den zentralen Platz des kleinen Dorfes, an dem uns in einer netten Taverne schon unser Mittagessen erwartete. Nachdem die Getränke bestellt und serviert worden waren, gab uns Wolfgang einen kleinen Einführungsvortrag in die Anfänge der Philosopie, deren erste schriftlichen Zeugnisse vor fast 3000 Jahren hier an der Kleinasiatischen Küste geschaffen wurden. Wir erfuhren von Thales von Milet, Anaximenes und Anaximander, die sich bereits lange vor Platon und Aristoteles Gedanken über das Sein und die Grundzüge der Welt gemacht hatten.
Nach der Rückkehr im Hotel genieße ich bei einem Campari-O das herrliche Licht und schreibe gerade mit schönster Aussicht auf die Chora und das Kloster an meinem Reisebericht weiter, bevor es nacher um 1930Uhr wieder in eine nahe gelgene Taverne zum Abendessen gehen wird. |
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Montag, 10. Mai 2010
Programmänderung: Ganztagesausflug zur Insel Lipsi, da die für heute ursprünglich geplanten Punkte durch den zusätzlich gewonnenen Samstag bereits besucht wurden.
Noch im letzten Jahrtausend (1999) beantragt, gehört die Höhle seit wenigen Jahren nun zu den Weltkulturerbestätten der UNESCO. Über etliche eng verwinkelte Wege und Stufen geht es hinab in die Höhle, in der Johannes die Offenbarung erfahren und sie seinem Schüler in die Feder diktiert haben soll. Einige Ikonen stellen dieses Ereignis dar und in der Wand sind die Stellen, an denen Johannes sein Haupt zum Schlafen niederlegt und seine Hand zur Stütze abgelegt haben soll in Silber gefaßt. Von der Anlage aus bieten sich schon herrliche Blicke über Skala und die Buchten der Insel Patmos. Aber diese sollen sich heute noch steigern, wenn wir kurze Zeit später vom höchsten Punkt der Chora, dem Dach des Johannes-Klosters hinunterblicken werden.
Trotz der vielen Herren, denen Patmos im Lauf der Geschichte Untertan war, konnte es sich aufgrund seiner herausragenden religiösen Bedeutung und durch kluge Diplomatie der zuständigen Patriarchen immer seine Unabhängigkeit bewahren und von fremdem Einfluß frei halten. Im kleinen, aber bedeutenden Museum des Klosters waren dann auch entsprechende Urkunden und Dekrete zu betrachten, die der Insel jeweils die entsprechenden Privilegien sicherten.
Am Hafen machten wir noch einen kurzen Halt in der kleinen Bar mit den blau gepolsterten Bänken und ließen die Eindrücke des heutigen Tages nochmal Revue passieren, während Ouzo und Tzatziki und kleinere leckere Salate von Thunfisch oder Auberginen einen passende Grundlage bildeten. Mittlerweile sitze ich nun am Pool unseres Hotels, in dem ich mich kurz erfrischt habe, und schreibe meine Erinnerungen an den heutigen Tag auf. |