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Donnerstag, 3. November 2005
Paßkontrolle (niemand wollte meinen Gelbfieber-Impfnachweis sehen), Gepäckempfang und Zollkontrolle waren schnell erledigt. Am Ausgang erwartete mich ein Fahrer von Kibo-Safari-Tours, der mich direkt in das von Serena-Hotels betriebene Mountain Village Arusha, meinem zu Hause für die nächsten zwei Tage brachte. Insgesamt war ich bereits ca. 1h nach der Landung im Hotel. |
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Freitag, 4. November 2005
Um 9Uhr gehe ich ins Hauptgebäude, wo im Restaurant zunächst ein reichhaltigen Frühstück serviert wird. Das Personal ist sehr aufmerksam und ich komme mir schon fast ein wenig vor wie in dem Sketch “Schmeckt’s?” von Loriot. Danach betrachte ich mir zuerst einmal meine neue Umgebung. Die einzelnen Gästezimmer sind hier in dieser Hotelanlage in kleinen, landestypischen Rundhütten untergebracht, wobei jede Hütte ein großes Zimmer mit ebenso großem Bad beherbergt.
Im inneren ist das Bett selbst zum Schutz vor Mücken hinter einem Moskitoschleier verborgen und unter der Decke sorgt ein großer Ventilator für Kühlung während der Nacht. Zunächst ist es noch bewölkt und ich nutze den freien Tag, um meine Reisebeschreibung im Internet etwas vorzubereiten, da dies im Vorfeld der Reise nicht möglich war. So sitze ich also in meiner Hütte an meinem Schreibtisch und tippe auf meinem Laptop so dahin, während ich aus dem Fenster auf den nahegelegenen See blicken kann. Noch ein kleiner Spaziergang ums Hotel und dann ist es auch schon Zeit für das Abendessen. |
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Samstag, 5. November 2005
In der direkt am Kilimandjaro International Airport gelegenen KIA-Lodge (daher auch der Name) angekommen, durchstreife ich erst einmal den Hotelpark, in dem die einzelnen Hütten stehen, in denen die Zimmer untergebracht sind. Vorher habe ich jedoch noch einen Privatausflug für den morgigen Sonntag zum Kilimanjaro-Nationalpark arrangiert.
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Sonntag, 6. November 2005 Um 830Uhr werde ich zu meinem Ausflug abgeholt. Zunächst geht es wieder auf der Straße von Arusha nach Daressalam weiter bis zum Ort Moshi. Von dort aus fahren wir zunächst nach Norden in Richtung kenianischer Grenze, um jedoch vorher wieder westwärts in das Kilimanjaro-Gebiet abzubiegen. Hier liegt in 1800m Höhe der östliche Parkeingang, das Marangu Gate. Hier startet auch die einfachste und von dem meisten Touristen benutzte Marangu-Route, die auch Tourist- oder “Coca-Cola”-Route heißt. Hier ist es bei ausreichender Fitness ohne bergsteigerische Erfarung möglich, den Kilimanjaro in 5-7-Tagen zu besteigen.
Danach geht es noch einmal etwas weiter bergab - das muß ich alles wieder rauf, wenn ich das gewußt hätte - zu einem kleinen Wasserfall, der sehr idyllisch in der Landschaft liegt und von Gletscherwasser des Kilimanjaro gespeist wird. Ein beliebter Spielplatz für die Kinder des Dorfes.
Am Abend warte ich dann nach dem Abendessen an der Hotelbar auf die restlichen Reiseteilnehmer, die mit Wolfgang ebenso wie ich kurz vor 10Uhr landen werden. Morgen beginnt dann unsere große Safari-Tour, die uns dann zunächst einmal zum Ngorngoro-Krater führen wird. |