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Heute beginng Ihre Safari mit der Fahrt nach Lake Manyara, an dessen Uferrand Sie von Tausenden von Flamingos und anderen, zwischen Nilpferden sich tummelnden Wasservögeln erwartet werden.
Auf der Hinfahrt kommt man durch dsa Dorf “Mto wa Mbu” oder “Mosquito Creek”, der einzige Ort Afrikas, in dem man vier große, verschiedene Sprachgruppen hören kann. Der Park selbst hat mehrere Vegetationszonen: Der “Grundwasserwald” beim Eingang zum Park, wo die Elefanten von Wildfeigenbäumen fressen, die Sodaebenen um den See herum und die Akaziensavanne, die den größten Teil des Parks ausmacht. An Tieren kann man hier Elefanten, Büffel, Impala, Giraffen, Nilpferde, Schakale, Wasserböcke, Paviane, Warzenschweine, Zebras und Leoparden sehen. Die Büffel und Nilpferde lieben den Hippo-Pool, wo man auch die meisten der 380 im Park vorkommenden Vogelarten entdecken kann. In den Akazienbäumen kann man während der Mittagshitze Löwen in den Bäumen liegen sehen, ein außergewöhnliches und nur an wenigen Orten Afrikas vorkommendes Verhalten. Außer den kletternden Löwen und den ansonsten hier lebenden Pflanzenfressern kommen die interessanten und seltenen Gelbmangusten vor. Zweidrittel des Parks bestehen aus dem leicht alkalischen See, der Heimat zahlloser Arten von Wasservögeln ist. Außerhalb vom Park können einheimische Projekte der umliegenden Dörfer besucht werden (Blumenfarmen, Bananenplantagen, Handarbeiten der Maasai und Schmiedearbeiten. Übernachtet wird in der Lake Manyara Serena Lodge, von der aus sich ein atemberaubender Blick über den Lake Manyara und das Great Rift Valley bietet. |
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Sonntag, 13. November 2005 Der heutige Tag war hauptsächlich für die Übersiedlung zum Lake Manyara gedacht. Allerdings unternahmen wir insbesondere auf der ersten Etappe, die uns letzmals durch die Serengeti führte, noch einige Pirschfahrten links und rechts von unserer Hauptroute, die über den Ngorongoro-Kraterrand und den Ort Karatu zur Lake Manyara Serena Lodge führte. Entgegen der ursprünglichen Planung, sollten wir hier jedoch nur noch eine Nacht bleiben, da durch eine Überbuchung des Hotels - wir konnten den Treck von 19 Safarifahrzeugen dieser großen Gruppe am nächsten Tag sehen - die zweite Übernachtung in die Anlage “E Unoto Retreat” verlegt wurde.
Abends in der Lodge lud dann der Pool nochmal zum Bade und nach Sonnenuntergang wurde dann vom Tumaini Choir der lutherischen Kirchengemeinde - schließlich war Sonntag - ein kleines Gospelkonzert gegeben. |
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Montag, 14. November 2005
Einmal tief durchgeatmet haben wir, als plötzlich ca. 3m von uns entfernt auf der linken Seite ein Elefantenbulle auftauche und uns durch sein Verhalten deutlich singalisierte, daß er hier zu Hause ist und Vorfahrt hat. Während das andere Fahrzeug unserer Gruppe mit Chris noch schnell vorbeifahren konnte, mußte Charles halten. Durch die feuchte Luft und das stehende Gewässer waren natürlich auch Tiere Bestandteil unseres Besichtigungsprogramms, auf die wir gerne verzichtet hätten. Insbesondere eine besonders lästige und auch durch die Kleidung zubeißende Variante einer Bremsenart hätten wir eigentlich viel lieber nicht kennengelernt.
Der Pool war auch hier wunderbar in die Landschaft integriert und man konnte direkt über den Poolrand hinaus auf die fruchtbare Ebene, die ebenfalls im Rahmen dieses Projektes bewirtschaftet wird, hinaussehen. Am Ende der Ebene erhob sich dann die Steilwand des “Rift Valley”, ein grandioser Ausblick.
Am morgigen Dienstag brechen wir dann zum letzten Ziel unserer Safaritour auf, dem etwas weiter südlich gelegenen Naturschutzgebiet des Tarangire Nationalparks. |