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Mittwoch, 16. November 2005 Heute trennt sich unsere Gruppe. Während 4 Gäste nach Zanzibar fliegen, um dort am Strand noch Sonne und Meer zu genießen, fahren die restlichen Sieben zur Momella-Lodge, drekt unterhalb des Mount Meru, dem “Hausberg” von Arusha gelegen. Zunächst geht es noch gemeinsam bis Arusha, wo dann die Fahrzeuge anders aufgeteilt und das Gepäck entsprechend umgeladen wird. Hatten wir gestern noch gedacht, die Fahr zur Treetop-Lodge sei holperig, mußten wir heute dieses Urteil etwas revidieren. Letzendlich kamen wir aber dann doch gut behalten auf der Hauptstraße von Arusha nach Dodoma an. Unterwegs kamen wir wieder an vielen Maasai-Dörfern vorbei, deren Rundhütten mit den Stohdächern irgendwie an Schlumpfhausen erinnern. Und träte plötlzlich Papa Schlumpf aus einem diese Häuser heraus, würden wir uns kaum wundern. Nach Arusha stand noch eine kleine Reifenreparatur an. Hier war es sehr interessant einmal zu sehen, mit welch einfachen Mitteln auch ein Reifen, oder besser ein Schlauch, geflickt werden kann, anstatt ihn durch einen neuen zu ersetzen. Danach ging es dann durch den Arusha-Nationalpark bis zur Da wir momentan Vollmond haben, bot sich dann auch noch ein fantastischer Blick am Abend auf den Kilimanjaro bei Mondschein, den man von der Lodge aus hervorragend sehen kann. |
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Donnerstag, 17. November 2005 Heute fahren wir zu unserer ersten Wanderung durch den Arusha-Nationalpark zunächst die 3km bis zum Gate, an dem uns dann zusätzlich noch ein Ranger erwartet. Mit einer alten
Ebenfalls faszinierend war die Nähe, in der wir uns den Giraffen nähern konnten. Vom Ranger erhielten wir während kurzen Pausen immer viel Hintergrundinformationen zu den Tieren, die wir sehen konnten. Auch wenn wir es nicht erwarteten, sahen wir heute auch wieder ein bisher noch nicht gesichtetes Tier, den Colobus-Affen. Einen Affen, der schwarz-weiß und mit einem sehr buschigen Schwanz sich von Ast zu Ast schwang. Diese Affen sind in Tansania auch nur hier am Mount Meru und im Kilimanjaro-Nationalpark zu sehen. Am Nachmittag, auf dem Rückweg trafen wir am Park-Gate wieder ein, doch aufgrund eines Mißverständnisses, war Chris, unser Fahrer am falschen Ort und wir liefen daher noch die restlichen 3km zu unserer Lodge. Dabei wollten wir dann in der Hatari-Lodge, die dem Autor unseres hervorragenden Reiseführers gehört, eine Erfrischung zu uns nehmen. Aber so gut er Bücher schreiben kann, so ungastlich ist seine Lodge. Hier hieß es nur, die Lodge sei kein “open house” und wir könnten hier nichts bekommen. Auch die Abkürzung über die Wiese wurde unserer Gruppe verweigert, so daß wir über die staubige und wesentlich längere Fahrstraße gehen mußten. Außerdem stellten wir fest, daß die Beurteilung unsere Lodge zu schlecht wegkommt. Auch wenn einiges renoviert werden könnte, so ist die Momella-Lodge auf jeden Fall die schönere, besser in die Landschaft integrierte und mit einer typischeren Ausstattung versehene Anlage. So mußten wir hier wohl wegen falsch verstandenem Konkurenzdenken noch durstig bis zu unserer Lodge laufen, wo wir mit offenen Armen gastfreundlich empfangen wurden und ein frisches, kaltes Kilimanjaro trinken konnten. |
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Freitag, 18. November 2005
Zunächst wieder vorbei an den Giraffen und Büffeln vom Vortag, ging es dann gleich steil über Wiesen bergauf.
Nach gut zwei Stunden Anstieg hatten wir dann eine Lichtung erreicht und konnten einen herrlichen Blick über die Momella-Seen bis hin zum Ngurdoto-Krater genießen.
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