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Montag, 9. Mai 2016
Nach der Ankunft Transfer zum ****Hotel Protea Blu Resort und Abendessen in einer Taverne im nahegelegenen Hafenort Pythagorion. Da wir ja bereits in Samos übernachtet hatten, konnten wir das Mittwochs-Programm auf den heutigen Tag vorziehen, denn an diesem Tag waren keine Besuche von üblicherweise Montags geschlossenen Ausgrabungen vorgesehen. Zuerst besuchten wir in Koumaradei, einem kleinen Bergdorf, eine Töpferwerkstatt in der unter anderem auch der berühmte Becher des Pythagoras hergestellt wird. Dieser Becher hat eine rafinierte Konstruktion, die dazu führt, daß der gesamte Becher sich entleert, wenn über das Maß hinaus eingeschenkt wird. Wer zuviel will, geht also leer aus. Danach ging es weiter durch die Berge mit wunderschöner Aussicht auf Samos und Ikaria bis in das Dörfchen Platanos, wo wir eine Kaffee-Pause in der Taverna Leon einlegten.
Gestärkt fuhren wir dann an die Nordseite der Insel, wo wir über Karlovassi bis nach Manolates fuhren. In einer schönen Taverne an einem historischen Brunnen gab es dann ein kleines Mittagsessen. Gut gestärkt ging es dann weiter mit einer rund zweistündigen Wanderung von Manolates bis nach Vourliotes. Auf einem sehr schönen Weg ging es zwischen Weinbergen und Wäldern durch ein kleines Tal, das Manolates von Vourliotes trennt. Da es noch früh im Jahr war, führte sogar der Bach, der das Tal hinuterfließt noch Wasser, das wir überqueren mußten.
In Vourliotes angelangt suchten wir dort eine Taverne auf, wo unser Bus schon wartete. Dort erfrischten wir uns mit einem Mythos-Bier, bevor wir am späten Nachmittag zurück nach Pythagorio fuhren. |
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Dienstag, 10. Mai 2016 Heute geht es zur Erkundung der antiken Stätten auf der Insel des Pythagoras und des Polykrates. Nach der Besichtigung des Höhlenklosters Spilianis gelangt man zum Tunnel des Eupalinos. Der berühmte Baumeister des Tyrannen Polykrates liess hier 550 v. Chr. einen über einen Kilometer langen Tunnel durch den Berg treiben, um die Wasserversorgung sicherzustellen. Anschliessend bringt uns der Bus zur Ausgrabung des Heiligtums der Hera, wo einst einer der grössten Tempel der Antike stand. Abendessen im Hafen von Pythagorion. Zuerst ging es hinauf zum Kloster Spiliani, auf das wir auch vom Hotel aus einen schönen Blick haben. Wie der Name Spiliani schon vermuten läßt, gibt es eine Höhle, in der zwei Ikonen gefunden wurden, was zur Gründung des Klosters führte. Wir besuchten die Höhle, die in der Antike als Steinbruch diente und in der heute eine kleine Kapelle steht.
Danach ging es wieder hinunter zur Küste in die Ausgrabung von Iraio, einem antiken Hera-Heiligtum. Bis auf eine noch in halber Höhe vorhandene Säule sind sonst nur noch Fundamente eines der größten, nie fertig gestellten Tempels Griechenlands erhalten. Die heutigen Fundamente, die der Grundfläche des Kölner Doms entsprechen, wurden von Polykrates gelegt. Aber der Bau, der als Dipteros mit einem doppelten Säulenumgang ausgelegt war, wurde nie fertig gestellt.
Gegen Mittag ging es dann zurück, wo ich am Hotel ausstieg und am Nachmittag die Vorzüge unseres Hotels mit Spa genoß. |
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Mittwoch, 11. Mai 2016 Eine Inselrundfahrt bringt Sie über die Bergdörfer Koumaradei und Pirgos hinunter an die Nordküste von Samos, nach Karlovassi. Geniessen Sie die herrlichen Ausblicke unterwegs. Von Karlovassi führt die Route in das winzige Bergdorf Manolates. Hier ist die Mittagspause in einer ausgewählten Taverne mit herrlicher Aussicht geplant. Anschliessend Möglichkeit zur landschaftlich wunderschönen Wanderung (3 h) über das Nachtigallental und Vourliotes nach Kokkari, wo der Bus zur Rückfahrt wartet. Die Nichtwanderer werden vorab zum Hotel zurück gefahren. Abendessen im Hafen von Pythagorion. Da wir unser heutiges Programm schon am Montag durchgeführt hatten, stand heute Zeit für einen zusätzlichen Leckerbissen zur Verfügung. Am Morgen ging ich mit Wolfgang in den Ort zur Dino-Autovermietung, wo wir zwei Suzuki Jimmy Jeeps mieteten. Mit diesen ging es dann um 10Uhr vom Hotel ab in Richtung Westküste. Der erste Teil der Strecke stimmte mit unserem Montags-Ausflug überein. aber anstatt nach Norden Richtung Platanos weiterzufahren, bogen wir links in Richtung Süden nach Koumaiika ab. Unser erster Stop war das Kloster Megalis Panagias, das sehr schön restauriert wurde und in dem sehr schöne alte Fresken zu bewundern sind.
Auf einer wunderschönen Panoramastrecke ging es dann weiter nach Kampos, wo wir in einer schönen Strandbar eine Kaffee nahmen. Danach führte die Straße noch einmal hoch in die Berge an die Westseite der Insel, wo wir auf halber Höhe mit herrlichen Blicken auf die Nachbarinseln Fourni und Ikaria weiterfuhren. Ziel unsere Fahrt ans Ende der Welt war der kleine Ort Drakei, wo auch die Straße endet und die höchstgelegene Fischerboots-Werft Griechenlands liegt. Immerhin liegt die Werft rund 250m über dem Meeresspiegel, vielleicht nicht der naheliegendste Ort für eine Werft, aber wir konnten dort auch ein neues Boot betrachten.
Auch wenn wir auf der Rückfahrt dieselbe Strecke zurückfahren mußten, war dies keinesfalls Langweilig, denn in der umgekehrten Richtung hatten wir ganz andere Ausblicke. Auch wenn es in den für japanische Körpergrößen gebauten Autos kompakt zuging, genossen wir alle die Panoramafahrt zurück. Insgesamt hatten wir rund 120km zurückgelegt, als wir wieder in unserem Hotel um 16:30 eintrafen. Gerade der richtige Zeitpunkt, sich im Pool zu erfrischen und ein kühles Mythos frisch vom Faß zu trinken. |