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Sonnag, 13. Mai 2007
Nach dem Frühstück macht Ihnen Ihre Reiseleitung einen Vorschlag zu einem Rundgang in Athen (dieser orientiert sich nach der Zusammensetzung der Reisegruppe). Am Nachmittag Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Lufthansa nach Frankfurt.
Da unser Flug erst am Abend in Athen startete, hatten wir noch genug Zeit, uns etwas von Athen anzusehen. So starteten wir um 10Uhr mit dem Hotel-Shuttle-Bus in die Stadt.
Normalerweise fährt der Bus bis zum Syntagma-Platz, von dem aus wir auf den Lykavittos hinauf wollten. Da aber heute in Athen ein Stadtlauf war und daher das Zentrum gesperrt war, konnte der Bus nur bis ans obere Ende der Syngrou-Straße, kurz vor dem Olympeion fahren. So hatten wir dann einen etwas weiteren Weg zu gehen, was wir ganz gemütlich taten, denn es war heute sehr heiß in Athen.
Am Syntagma-Platz konnten wir gerade die große Wachablösung der Evzonen betrachten, die jeweils am Sonntag Vormittag stattfindet. Von dort ging es weiter zum Kolonaki-Platz, einem kleinem Platz mit Cafés und Restaurants. Umliegend sind hier auch einige sehr edle Geschäfte und Einkaufsmöglichkeiten. Dort gönnten wir uns zunächst eine kleine Pause, denn die Hitze hatte uns doch einigen Durst gemacht.
Anschließend gingen wir weiter bergauf bis wir auf halber Höhe die Talstation der Standseilbahn zum Lykavitos erreichten. Mit ihr fuhren wir hinauf und genossen den grandiosen Rundblick über die Stadt. Hier fiel mir besonders auf, daß gegenüber früheren Jahren die Sicht dank konsequenter Umweltpolitik der Stadt deutlich besser geworden ist. So konnten wir über die Akropolis hinweg bis Piräus sehen, wo es früher nur graubraune Dunstschwaden zu sehen gab.
Auf der Rückweg, den einige mit der Bahn, andere zu Fuß bewältigten, gab es dann noch einmal eine kleine Panne, denn die Standseilbahn blieb in der Tunnelröhre auf hablber Strecke stecken. Die Gäste mußten dann zu Fuß auf der Nottreppe die Bahn verlassen, weshalb die Fahrer deutlich später als die Fußgänger unten ankamen.
Das Mittagessen nahmen wir dann auch direkt am Kolonaki-Platz und nicht, wie ursprünglich vorgesehen, in der Plaka zu uns, da die Zeit doch langsam drängte. Ganz waren die Aufregungen auch noch nicht vorbei, denn als wir um 1530Uhr am Melina-Mercouri-Denkmal unseren Bus besteigen wollten, fehlte dieser. Erst nach einigen Telefonaten und kurz bevor wir Taxi's chartern wollten, erschien der Bus mit einiger Verspätung. Zunächst mußten wir noch zum Hotel, um dort unsere Koffer einzuladen. Kurz nach 16Uhr starteten wir dann endlich Richtung Flughafen. Dank der recht gut ausgebauten Straßen erreichten wir den Flughafen rechtzeitig. Obwohl auch beim Rückflug die Maschine wieder um 30 Plätze überbucht war, erhielten wir alle sofort unsere Bordkarten und erreichten am Sonntag Abend pünklich wieder Frankfurt.
Eine wunderschöne und erholsame Reise ist nun nach 10 Tagen leider doch viel zu schnell zu Ende. Aber für nächstes Jahr sind schon die Weichen gestellt. Wenn alles gut geht und die Fluggesellschaften, Hotels, Fähren und alle anderen Beteiligten es uns ermöglichen, werden wir den Norden Griechenlands besuchen und zunäst im Pilion Station machen. Danach geht es durch Epirus bis zur Insel Korfu. Auch auf der Rückfahrt ist noch ein kleines Highlight vorgesehen, indem wir nämlich nicht von Griechenland sondern von Venedig aus zurückfliegen und die Strecke von Korfu bis Venedig in einer eintägigen Seefahrt zurücklegen.
Zum Schluß bleibt hier nur noch ein besonderer Dank an Wolfgang und insbesondere Ikaros zu sagen, die uns wieder einen unvergesslichen Griechenlandurlaub geschenkt haben.
Jetzt folgt eine lange Zeit bis zum nächsten Urlaub, der erst Ende Januar 2008 beginnen wird. Aber das Ziel steht schon fest. Die Reise wird mich dann auf die südliche Hälfte des Globus führen, nach Chile, zu einem Wiedersehen einiger auf meiner Weltreise passierten aber auch vielen neuen und interessatnten Punkten.
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