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Sonntag, 22. September 2013 bis Freitag, 27. September 2013 Besuch der Oracle Open World 2013 Konferenz. Am Sonntag ging es dann gleich zum Moscone West Center, wo der CheckIn für die wohl größte IT-Konferenz weltweit war. Dieses Jahr haben insgesamt rund 60.000 Teilnehmer die Konferenz besucht, die in ganz San Francisco im Moscone-Center und vielen Hotels zusammen mit der Java One stattfindet.
Am Mittwoch wurde das letzte Rennen dann noch einmal spannend und nachdem Neuseeland zunächst in Führung gegangen war, schien dann für Oracle Team USA doch noch die Titelverteidigung zu platzen. Doch im dritten Leg holte Boot Nummer 17 dann deutlich auf und segelte am Schluß mit über einer halben Minute Vorsprung durch das Ziel und somit gelang dann doch noch die erfolgreiche Titelverteidigung.
Mittlerweile ist es nun Freitag und ich sitze im Flughafen von San Francisco und warte auf meinen Flug nach LA, von wo ich dann in einem langen Flug über Tokyo nach Singapur aufbrechen werde. Der Flug nach LA verlief überpünktlich und sehr angenehm. Auch an Bord war die Crew sehr zuvorkommend, United hat hier anscheinend einiges getan, denn so einen angehemen Flug hatte ich mit der großen amerikanischen Airline bisher noch nicht gehabt. Auch in LA wurde ich überrascht, nachdem ich herausgefunden hatte, in welchem der 718 Terminals Singapore Airlines abfliegt. Hier wurde gerade vor 2 Tagen die neue Star Alliance Lounge eröffnet und die lohnt auf jeden Fall einen Besuch. Im sechsten Stock des Terminals wurde hier wirklich eine großzügige und mit ausreichend Platzangebot versehene Lounge geschaffen. Es gibt einen sehr schönen Patio, wo man einen interessanten Blick auf die Airfields hat. Im zugehörigen First Class bereich gibt es auch ein kleines "à la carte" Angebot und, als wäre es für mich gemacht, war beim Lunch auch "Ahi Tuna" dabei, eines meiner Lieblingsgerichte, das es bei uns zu Hause leider so gut wie überhaupt nicht gibt. |
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Sonntag, 29. September 2013 In der Nacht von Samstag auf Sonntag Ankunft um 255Uhr. Übernachtum im Marina Bay Sands.
Im Flughafen hat das sehr freundliche Personal von Singapore Airlines zunächst dafür gesorgt, daß meine Koffer am Baggage Claim in Empfang genommen und zwischengelagert werden, damit ich nach dem langen Flug zunächst in der Lounge noch die Möglichkeit hatte, mich frisch zu machen und zu duschen. Denn im Hotel war natürlich um diese Zeit noch nicht damit zu rechnen, daß mein Zimmer fertig ist. So kam ich dann mit dem Taxi gegen 4 Uhr im Marina Bay Sands Hotel an, das in Singapur an der Marina liegt und unter anderem auch eine große Spielbank beherbergt. So war sogar um diese Uhrzeit noch einiges los und die Bar im Foyer des Tower 1 ist sowieso rund um die Uhr geöffnet. Nach dem Check-In unternahm ich dann zunächst einen Rudngang durch den riesigen Komplex, der neben dem Hotel und der Spielbank noch viele Geschäft, ein Theater, viele Restaurants und ein Museum umfaßt. Die ruhigeren frühen Morgenstunden wurden auch von den Handwerkern genutzt, die kleine Risse und Sprünge im Marmor-Boden unverzüglich reparierten, sodaß alles immer in neuem Glanz erstrahlt. So schlenderte ich erst einmal durch die ganzen Malls und auf der Promede herum, bis es anfing, recht kräftig zu regnen, sodaß ich mich wieder in die Lobby zurückzog. Ab 630Uhr gab es Frühstück und die noch fehlende dreiviertel Stunde habe ich an der Bar mit einem Kaffee überbrückt, bevor ich mir das reichhaltige asiatisch-westliche Frühstück gegönnt habe.
Nach dem Frühstück hatte dann auch schon der Pool im Skypark geöffnet und ich hatte beim Check-In ein Zutrittskärtchen bekommen, sodaß ich es mir nun am Pool gemütlich machen konnte. In weiser Voraussicht hatte ich meine Badehose schon griffbereit ins Handgepäck gepackt. Ansonsten habe ich nun endlich meinen Hawaii-Part des Reiseberichts mit Bildern ergänzen können und nach einer erholsamen und entspannenden Massage im Banyan-Tree Spa des Hotels war dann auch meine Orchid Suite zum Bezug fertig geworden. Während vom Wohbereich aus ein kleineres Panoramafenster den Blick zum Meer hin freigab hatte ich vom Schlafzimmer im 44. Stockwerk aus durch eine riesige bis zum Boden reichende Glasfront einen wunderschönen Blick auf die Marina mit dem berühmten Fullerton Hotel und dem großen, wasserspeienden Löwen.
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Montag, 30. September 2013 Nachdem ich mein Gepäck soweis umstrukturiert hatte, daß ich einen Koffer heute Abend in Singapur lassen konnte, habe ich im 57. Stockwerk erst einmal wieder im Club gefrühstückt, während ich einen herrlichen Blick von oben auf das Meer hatte. Danach checkte ich erst aus und ließ mein Gepäck bis zum Abend im Hotel verstauen. Ich selbst begab mich dann auf einen kleinen Stadtrundgang.
Unterwegs waren gerade die Abbauarbeiten vom Formel-1-Rennen im Gange, das am voringen Wochenende hier mit dem großen Preis von Singapur stattgefunden hatte. Vom Hotel aus konnte man auch noch gut die Fahrspur-Markierungen erkennen, wo die Formel-1 Boliden ihre Runden gedreht haben. Natürlich darf es keinen Singapur-Aufenthalt ohne den echten Singapur-Sling geben und so führte mich mein Weg auch heute wieder zur "Long Bar" im altehrwürdigen Raffles-Hotel.
In dieser Fotoausstellung wurden die besten und berühmtesten Fotografien aus 125Jahren National Geographic in beeindruckender Weise präsentiert. Dabei waren besonders die beiden Portraits von Sharbat Gula, einer afghanischen Frau, die Steve McCurry 1984 in einem Flüchtlingscamp als junges Mädchen fotografierte. Dieses 1985 als Titelbild von National Geographic veröffentlichte Bild wurde eines der bekanntesten Bilder der 125-jährigen Geschichte des Maganzins. Erst 17 Jahre später gelang es, die Identität der Frau zu klären, wobei das zweite Foto entstand. Außerdem gabe es auch noch eine vom britischen Museum geförderte Ausstellung zu Ägypten und Mumien. Hierfür hatte man aus London eigens einige Mumien und diverse andere Artefakte nach Singapur gebracht. In einem interessanten und gut gemachten halbstündigen 3D-Film wurden auch die letzten Ergebnisse der Archäologen vorgestellt, die mit modernster Computer-Tomografie faszinierende Erkenntnisse zu einer Mumie finden konnten. Danach unternahm ich dann noch einen Spaziergang durch die neu angelegten Gärten der Marina Bay, wobei hier auch künstliche "Bäume" in die Landschaft integriert wurden. Vom größten aus habe ich dann in der Tree-Top-Bar, ganz oben auf dem "Baum" einen weiteren schönen Rundblick genossen.
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